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Mit ‘Spielmaterial’ getaggte Artikel

Hier hat der Digitale Ork auf seinem Blog ein neues Communityprojekt angestoßen – die Monsterdatenbank für LL/andere Clone. Macht mit! Mein Monster habe ich (natürlich, Facepalm!) aus versehen zweimal gepostet, aber schon einige nette Ideen.

Bis denn dann

Euer Rorschachhamster

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*Auf den Zug aufspring* Hehe.

Und gar nicht mehr so einfach, würden doch mehrere Einträge da unten auch bei mir eher oben sein ;) . Oh, aber einiges ist ja noch da:

Castle of the Mad Archmage, von Joe Bloch aka Greyhawk Grognard. Seine Interpretation des Schlosses des verrückten Erzmagiers in der Nähe der Stadt, ihr wißt schon… ein ganz netter Megadungeon in bester Gygaxscher Tradition. Wie könnte es auch anders sein?

Und sozusagen noch Heiß und Fettig: The Hargrave Descriptionator von Jeff Rients. Kein hübsches Bild, weil es kein hübsches Bild gibt. Nur Inhalt. Aber was für welchen! Sicher nicht unbedingt kompatibel mit eher DSA-ernstem Spielstil. Aber… eh! Darum geht’s ja!

Dark Dungeons - ein fast 100%igerKlon der D&D Rules Encyclopedia, jetzt hier erhältlich… und zwar weil, wie beim Original, dieses Buch alles ist, was man an Regeln zum Spielen braucht. EVER! Ganze Kampagnen bis zur Apotheose der Spielercharaktere. Was will man mehr?

Aber eigentlich sollte man die Blogs an sich nicht vergessen! Was da an Ideen jeden Tag einen um die Ohren gehauen wird, auch ohne das jemals ein Download draus wird… James von Dreams of Mythic Fantasy hat sich gerade beschwert, daß nicht mehr als 167 Blogs in die Blogger-eigene Blogroll passen… deswegen geh ich da auch immer hin um eben jene nach Neuigkeiten zu durchforsten. *hint, hint*

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Nach Tarins Startschuss von gestern ziehe ich nun mit einer “Top 3″ der OSR Downloads nach, die eigentlich gar keine ist. Der Gedanke war, ein wenig willkürliche Struktur in das unüberschaubare Angebot zu bringen – bildlich gesprochen: ein paar Eingänge ins Labyrinth aufzuzeigen. Nach einer gepflegten Grübelei darüber, nach welchen Kriterien ich diese drei besten nun bitte auswählen sollte, bin ich letztlich wieder bei dieser Ausgangsidee angekommen. Das Carcosa-PDF (unschlagbar gut, aber mit seinem Preis von 13 Euro auf dieser Liste falsch) steht nun nicht mehr ganz oben, dafür drei kostenlose Dokumente, die nützlich sind, die Vielfalt der OSR zeigen, ein wenig Orientierung geben und – vor allem – zum Weiterlesen einladen sollen. Viel Spaß!

I. Flavors of Fear

Jack Shears “13 Weird Fantasy Setting Sketches” sind ein absolutes Muss für jeden Weltenbauer und eine große Hilfe für noch unentschlossene Kampagnenstarter. Dreizehn Settings (man könnte auch Subgenres sagen) wie “Southern Gothic” oder “Pagan Outskirts” werden kurz und knapp dargestellt und mit Inspirationsliteratur, eingängigen Rollenspiel-Büchern und sogar Soundtracktipps unterfüttert. Ein Appendix N Deluxe, könnte man sagen. ;)

II. One Page Dungeon Contest 2011 Winners

Eigentlich ist mir die allgemeine Begeisterung für “One Page Dungeons” eher fremd. Die Einseiter sind sicherlich eine lehrreiche Schreibübung, als Präsentationsform sind mir die Dinger dann aber doch schon wieder etwas zu knapp. Und trotzdem steht hier so eine Sammlung in meiner Top 3 – einfach weil sie trotzdem super ist. Eine Handvoll guter Miniabenteuer, die sich gegen eine wahnsinnig große Konkurrenz durchgesetzt haben und bereit für den Abwurf über euren Kampagnen sind.

III. Fight On! #5

ist auch wieder kein Geheimtipp, dafür aber erstens Pflichtprogramm und zweitens (immer noch) gratis. Eine gute Gelegenheit also, mal reinzugucken in das Mutterschiff der Bewegung. Die Fight On! ist chaotischer als andere Magazine zum Thema, aber gerade darum eine der wenigen wirklich ergiebigen Quellen für spannenden Quatsch, auf den man nicht früher oder später auch selbst gekommen wäre … ;)

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Mein erster Beitrag sollte doch mal direkt etwas Spielbares beinhalten und so kommt dem Gallertblog die Ehre zu, den ersten Auftritt eines fiesen Untoten zu erleben, zu dem es eine kurze Hintergrundgeschichte gibt. Ich hätte den Haufen gerne als Myranor-Monster für die Rubrik “unterirdisch, merkwürdig” geschrieben, aber der gestrenge Bandredakteur (ich nenne ihn mal “Uli L.) mochte diesen Verbreiter des Terrors, diesen Zermalmer unvorsichtiger Abenteurergruppen nicht – und so gibt es ihn nun für Labyrinth Lord und für “umme”…

KNOCHENHAUFEN

ANZAHL: 1
GESINNUNG: chaotisch
BEWEGUNG: 60′ (20′)
RÜSTUNGSKLASSE: 5
TREFFERWÜRFEL: 1 (variabel – siehe Text)
ANGRIFFE: 2 (Waffe/Klaue und Waffe/Klaue)
SCHADEN: je nach Waffe und Klaue 1W6
RETTUNGSWURF: Kämpfer des entsprechenden Trefferwürfels
MORAL: 12
HORTKLASSE: I, II, III, IV, V + 1W3 magische Gegenstände
EP: je nach EP

Knochenhaufen sind genau das. Haufen von Knochen, die irgendwo in einer Ecke liegen. Teilweise enthalten sie auch Münzen, Waffen, Rüstungsteile oder Ähnliches. Die Knochenansammlung ist so lange unbeweglich, bis sie berührt wird – etwa, weil ein Abenteurer versucht, darin herumzuwühlen, um in den Besitz einer der Münzen zu gelangen, oder weil ein unvorsichtiger Charakter hineinstolpert. Dann explodiert er förmlich, richtet sich bis zu einer Höhe von etwa 2′ auf und attackiert entweder zweimal mit seinen Klauen (oder zersplitterten Knochen) oder mit Waffen, die aus ihm herausragen.

Diese Monstrosität ist das schreckliche Ergebnis nekromantischer Experimente. Zumeist finden sie Verwendung im Schutz der unheiligen Hallen eben jener Totenbeschwörer. Selten findet man auch Exemplare in unterirdischen Grabanlagen.

Was diese Abscheulichkeit so gefährtlich macht, ist die Tatsache, dass sie sich die Leichen getöteter Gegner einverleiben kann. Tötet ein Knochenhaufen ein humanoides Wesen, so beginnt er nach nur 1 Phase, eine Flüssigkeit abzusondern, welches dafür sorgt, dass sich Fleisch und Sehnen des Opfers von den Knochen lösen und innerhalb von nur 1W4+1 Phasen ist dieser Vorgang so weit fortgeschritten, dass der Knochenhaufen sich die neuen Knochen einverleiben kann, wodurch er einen Trefferwürfel (wie auch Münzen und “interessante” Gegenstände) hinzugewinnt., wodurch er gerade für niederstufeige Charaktere mit wenigen Trefferpunkten eine nicht zu unterschätzende Gefahr darstellt.

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